Fotoausstellung

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Licht und Schatten zwischen den Epochen: Fotos von Teng Nan-kuang (1907-1971)

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Zeit: Mo. 7.7. – Di. 15.7. Mo.-Fr. 09:00-22:00, Sa. 09:00-13:00

Teng Nan-Kuang 鄧南光

Teng Nan-Kuang 鄧南光

Ort: Neue Aula, Wilhelmstraße 7, 72074 Tübingen (Route)

Fotograf: Teng Nan-Kuang 鄧南光 (1907-1971)

Teng Nan-Kuang (eigentlicher Name Teng T’eng-Hui) wurde 1907 in Beipu im Kreis Hsin-chu (Nordtaiwan) in den wohlhabenden Jiang-Clan geboren: einen der alteingesessenen Familien des Ortes. Er wurde zu einem der Pioniere der taiwanesischen Photographie. Schon im Jahre 1924, als er in Japan die Oberschule besuchte, kam  Teng mit der Photographie in Kontakt. Nach 1929, während seines Studiums an der  Hosei-Universität (Japan),  trat er einem studentischen Photographie-Club bei und wurde so mit modernen photographischen Techniken vertraut. Er erwarb eine gebrauchte Leica A, und begann, künstlerische Aufnahmen zu machen.
Im Jahre 1935 kam er zurück nach Taiwan und eröffnete in Taipeh im Stadtteil Kyo-machi (in der Nähe des heutigen Hauptbahnhofes) seinen „Nan-Kuang Photoladen“. Dies war der Grund, dass er seinen eigenen Namen später in „Nan-Kuang“ änderte. Zu dieser Zeit begann  Teng Nan-kuang, Motive wie die Volksbräuche, das alltägliche Leben und die Landschaften seiner Heimat Hsin-chu und Nordtaiwans  photographisch festzuhalten. Im Zweiten Weltkrieg wurde er einer der wenigen Photographen Taiwans, die über eine offizielle Genehmigung der japanischen Militärverwaltung verfügten. Nach dem Krieg begründete Teng die „Gesellschaft für Photographie“ und setzte sich auf vielen Wegen für die allgemeine Verbreitung der Photographie ein. Zusammen mit seinen ebenfalls berühmten Kollegen Chang Tsai und Li Ming-Diao wurde er zu den „drei Musketieren der Photographie“  Taiwans gezählt. In seinen späteren Jahren arbeitete Herr Teng bei der US-Marine als medizinischer Photograph bei der U.S. Naval Medical Research Unit No. 2. Er starb im Jahre 1971.